Landschaft mit dem Mund einfangen: Das Caputher Heimathaus zeigt Bilder des gelähmten Malers Thomas Kahlau

Veröffentlicht von admin am 27. April 2012 unter Alles, Streifzug | Schreibe den ersten Kommentar

Schwielowsee – Wie der sperrige Name schon verrät, ist so ein „Verdienstkreuz am Band des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland“ keine Kleinigkeit. Der Mundmaler Thomas Kahlau erhielt seines im Jahr 2000 für sein künstlerisches und soziales Engagement. Im Jahr des Mauerbaus geboren, ist er wegen eines schweren Unfalls seit 1976 an den Rollstuhl gebunden; Arme und Beine gelähmt. Wie er mit dieser extremen Situation fertig wurde, schildert der Caputher in seiner Autobiographie „Die Kraft in mir“. Und diese Kraft scheint tatsächlich zweierlei Art zu sein, aus der Fähigkeit, mit dem Pinsel im Mund zu malen und sich aktiv in der „Vereinigung der mund- und fußmalenden Künstler in aller Welt“ zu engagieren. Um die Interessen der achthundert assoziierten und festen Mitglieder zu koordinieren, treffen sich Delegierte aus allen Erdteilen im dreijährigen Rhythmus. MEHR…

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