„Das wird nie Routine“ Gunter Demnig über Ursprung und Effekte seines Stolperstein-Projekts und die Kritik an der Verlegung

Veröffentlicht von admin am 7. Juni 2012 unter Alles, Politik, Streifzug | Schreibe den ersten Kommentar

Sie verlegen seit 1995 europaweit Stolpersteine für die Opfer der Hitlerdiktatur. Wie sind Sie auf die Idee für diese Gedenkaktion gekommen?

Es gibt eine Vorarbeit, nämlich eine Schriftspur zur Erinnerung an 1000 Roma und Sinti aus Köln, die 1940 in Konzentrationslager deportiert wurde. Ich hatte in einer Kunstaktion im Jahr 1990 an 21 Stellen im Stadtgebiet Messingschriftzüge verlegt, die die Spur von den Wohnorten zur Deutschen Messe, dem damaligen Sammellager, nachzeichnen. Die Deportation war eine Generalprobe für alles, was folgte. In der Kölner Südstadt kam eine Dame auf mich zu und sagt: Schön, was Sie machen, aber hier haben nie Zigeuner gelebt. Ich habe ihr erklärt, was damals abgelaufen ist. Der Frau ist das Kinn runtergefallen. Das war für mich der Auslöser, die Namen zurückzubringen an die Orte, wo das Grauen angefangen hat. MEHR…

Linke fordern mehr Geld für Musiklehrer

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Potsdam-Mittelmark – Keine Altersvorsorge, keine gesetzliche Krankenversicherung, nur Ein-Jahres-Verträge – und unterm Strich gerade mal 18 Euro pro Stunde: Die freien Mitarbeiter der mittelmärkischen Kreismusik- und -volkshochschule sind an ihren Grenzen angekommen. Nachdem sie im vergangenen Monat vor dem Landratsamt in Bad Belzig für eine bessere Bezahlung demonstriert haben (PNN berichteten), hat sich jetzt die Linksfraktion im mittelmärkischen Kreistag für eine Sofort-Lösung ausgesprochen. MEHR…