VERKEHR IN POTSDAM Bessere Luft durch grüne Wellen: Seit Dienstag sind die „Pförtnerampeln“ zur Verkehrssteuerung in der Landeshauptstadt geschaltet.
Bei dicker Luft wird in Potsdam von nun an „gepförtnert“: Seit Dienstag sind die von den Potsdamer Autofahrern skeptisch beargwöhnten „Pförtnerampeln“ in Betrieb. Dabei handelt es sich um eine elektronische Verkehrssteuerung mit Hilfe von insgesamt 30 sogenannten „mitfühlenden“ Ampeln, die per Glasfaserleitungen mit einer Verkehrsleitzentrale in der Hegelallee verbunden sind. Das Ziel ist es, auf Hauptstraßen der Stadt eine grüne Welle zu erzeugen und die Autos auf diese Weise schnell durch die Innenstadt zu führen. „Wir setzen auf Grips und Technik“, erklärte der Potsdamer Verkehrsbeigeordnete Matthias Klipp (Bündnisgrüne), der am Dienstag gemeinsam mit Brandenburgs Umwelt- und Gesundheitsministerin Anita Tack (Die Linke) den symbolischen Startknopf für die Premiere der umweltorientierten Verkehrssteuerung drückte. Potsdam sei die erste Stadt in der Bundesrepublik, die Daten über die Luftqualität in die Verkehrssteuerung einbezieht. MEHR…
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